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Corona-Überbrückungshilfe II: Anträge ab sofort möglich

Seit dem 21. Oktober 2020 können Anträge auf Überbrückungshilfe für den Zeitraum von September bis Dezember 2020 (Überbrückungshilfe II) gestellt werden.

Die Überbrückungshilfe gewährt direkte Zuschüsse zu den betrieblichen Fixkosten, die nicht zurückgezahlt werden müssen. Sie knüpft an die Überbrückungshilfe I an, die für den Zeitraum Juni bis August 2020 gewährt werden konnte.

Das Hilfsprogramm unterstützt kleine und mittelständische Unternehmen sowie Solo-Selbstständige und Freiberufler, die von den Maßnahmen zur Corona-Bekämpfung besonders stark betroffen sind. Die Bedingungen wurden noch einmal verbessert und erleichtert: Die Begrenzung der Förderung für Unternehmen bis zehn Beschäftigte auf maximal 15.000 Euro wurde gestrichen. Jetzt beträgt der maximale Zuschussbetrag für alle Unternehmen unabhängig von ihrer Größe 50.000 Euro pro Monat. Neu ist auch, dass Unternehmen, deren Umsatz um 30 Prozent gegenüber dem Vorjahr eingebrochen ist, nun Überbrückungshilfe beantragen können.

Die Änderungen gegenüber der Überbrückungshilfe I im Einzelnen:

  • Flexibilisierung der Eintrittsschwelle: Zur Antragstellung berechtigt sind künftig Antragsteller, die entweder
    • einen Umsatzeinbruch von mindestens 50 Prozent in zwei zusammenhängenden Monaten im Zeitraum April bis August 2020 gegenüber den jeweiligen Vorjahresmonaten oder
    • einen Umsatzeinbruch von mindestens 30 Prozent im Durchschnitt in den Monaten April bis August 2020 gegenüber dem Vorjahreszeitraum verzeichnet haben.
  • Ersatzlose Streichung der KMU-Deckelungsbeträge von 9.000 Euro bzw. 15.000 Euro, dafür maximaler Zuschussbetrag unabhängig von ihrer Größe 50.000 Euro pro Monat.
  • Erhöhung der Fördersätze. Künftig werden erstattet:
    • 90 Prozent der Fixkosten bei mehr als 70 Prozent Umsatzeinbruch (bisher 80 Prozent der Fixkosten),
    • 60 Prozent der Fixkosten bei einem Umsatzeinbruch zwischen 50 Prozent und 70 Prozent (bisher 50 Prozent der Fixkosten) und
    • 40 Prozent der Fixkosten bei einem Umsatzeinbruch von mehr als 30 Prozent (bisher bei mehr als 40 Prozent Umsatzeinbruch).
  • Die Personalkostenpauschale von 10 Prozent der förderfähigen Kosten wird auf 20 Prozent erhöht.
  • Bei der Schlussabrechnung sollen künftig Nachzahlungen ebenso möglich sein wie Rückforderungen.

  

Wie funktioniert das in der Praxis?

Die Anträge können ab sofort in einem vollständig digitalisierten Verfahren über die Internetseite des Bundesministeriums für Wirtschaft und Energie gestellt werden – wie bisher allerdings ausschließlich von „prüfenden Dritten“, also etwa Steuerberatern, Wirtschaftsprüfern, Rechtsanwälten oder auch vereidigten Buchprüfern. Das Ministerium hält unter www.ueberbrueckungshilfe-unternehmen.de alle Informationen und Formulare zum Programm bereit. Antragsbearbeitung und Auszahlungen erfolgen auch bei der Überbrückungshilfe II über die Bewilligungsstellen der Bundesländer.

Wer sich nicht sicher ist, ob sie oder er berechtigt ist, kann mit dem IHK-Überbrückungshilferechner unter www.ihk.de/corona/ueberbrueckungshilfe unverbindlich einen Vorab-Check machen.

Wir unterstützen Sie gerne.

 

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